Schornsteine
 
 
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Sorgfältig aufeinander abgestimmte Komponenten
In jeder Feuerungsanlage müssen die Komponenten – Kessel, Verbindungsstück, Schornstein – sorgfältig aufeinander abgestimmt sein. Nur dann sind auf Dauer einwandfreie Betriebsverhältnisse gewährleistet.


Fehler bei der Abstimmung können zu Betriebsstörungen an der
Feuerungsanlage führen, z. B. zu unvollständiger Verbrennung und Verrußung von Feuerstätte und Schornstein mit der Gefahr eines unkontrollierten Rußbrandes. Außerdem besteht bei falscher Auslegung die Möglichkeit, dass die Bewohner des Hauses durch Abgasaustritt aus Feuerstätten gefährdet werden, und dass der Schornstein als Folge von Durchfeuchtung oder Versottung zerstört wird.


Die zur sicheren Funktion von Feuerungsanlagen erforderlichen Druck- und Temperaturbedingungen werden in den Normen DIN 18 160 Teil 1 und DIN 4705 beschrieben.


Wir bauen Ihnen auf Wunsch komplette Schornsteine und beraten Sie hinsichtlich aller wichtigen Faktoren.

 
 
Brandschutztechnische Anforderungen an Schornsteine
Schornsteine sind besonders stark belastete Bauteile. Dies liegt in der Natur der Sache. Sie müssen standsicher und widerstandsfähig gegen Wärme, Abgas und Rußbrände im Innern des Schornsteins sein.


Bei Abgastemperaturen von 400 °C im Schornstein dürfen sich die angrenzenden Oberflächen von Bauteilen aus oder mit brennbaren Baustoffen auf nicht mehr als 85 °C erwärmen. Beim Rußbrand im Inneren des Schornsteins darf die Oberflächentemperatur an den angrenzenden Bauteilen aus oder mit brennbaren Baustoffen 100 °C nicht überschreiten.


Brandausbreitung verhindern  Bei Brandbeanspruchung von außen muss der Schornstein mindestens 90 Minuten lang standsicher bleiben, um die Brandausbreitung in andere Etagen zu verhindern. Dabei darf durch Wärmeleitung über die Außenschale des Schornsteins keine unzulässig hohe Temperatur an der Schornsteinoberfläche in anderen Geschossen auftreten.

 
 
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